Demokratische Republik Kongo

17.04.2014-23.04.2014

Distanz zurückgelegt: 241km

Tage im Land: 7

Distanz pro Tag zurückgelegt: 34,43km

Dieselpreis: 0,94€/l

Gesamtkosten: 379€

Kosten pro Tag: 54€

Kosten pro km: 1,57€

Visum:

Wir beantragten unsere Visa in Lomé (Togo). Die Botschaft (N6 08.764 E1 12.677) war etwas schwierig zu lokalisieren und befindet sich in der Nähe des Krankenhauses. Geführt als Familienbetrieb wurden wir dort am freundlichsten bisher behandelt und der Vater spricht gutes Englisch. 40.000CFA (61€) kostet das 1-Monats-Visum mit einfach Einreise. Man nennt ein gewünschtes Einreisedatum, aber angeblich ist das Visum ab Einreise zu egal welchem Zeitpunkt gültig. Um hier sein Visum zu erhalten, muss man Anwohner (Resident) Togos werden. Entweder geht man selber zur Polizeistation oder der Sohn zieht los und erledigt es für 12.500CFA (19€) pro Person. Davon abgesehen benötigt man 2 Passfotos, Passkopie und Gelbfieberzertifikat-Kopie sowie muss ein Formular ausfüllen. Abholung ist dann am nächsten Tag oder früher, wenn man schon Anwohner Togos ist.

 

Obwohl wir nur einen winzigen Teil dieses riesigen Landes sahen, genossen wir unseren Besuch vollends. Die Menschen waren einfach großartig, offen und lebendig. Vor allem Matadi mit seinen krummen Gebäuden und der tollen Location auf Hügeln direkt am gewaltigen Kongo-Fluß faszinierte uns. Die Piste von der Grenze zu Cabinda ist sandig, bis man zu einer Mautstellte kommt, wo fremdregistrierte Fahrzeuge 20US$ (14,60€) für eine weitaus schlechtere Piste nach Boma bezahlen. Von dort aus führt eine Teerstraße voller Schlaglöcher zur modern Brücke über den Kongo nach Matadi.

 

Die Einreise verlief problemlos und gewohnt effizient auf angolanischer Seite.

 

Wir kauften keine Kfz-Versicherung und sind uns auch nicht sicher, ob es an der Grenze überhaupt möglich ist.

 

Angola-Visum:

Da wir unser Touristenvisum leider für den Transit durch Cabinda aufgebraucht hatten, beantragten wir ein weiteres am Konsulat (S5 49.707 E13 27.698) in Matadi. Die Angestellten hier waren nicht die allerfreundlichsten, doch hatten wir trotzdem Erfolg. Ein 1-Monats-Visum mit einfach Einreise kostet 101US$ (73€) und der Prozess dauert ca. eine Woche. Falls man aber nicht warten möchte, kann man ein Expressvisum beantragen. Die Kosten hierfür sind nicht wirklich festgelegt und die Anweisungen der Botschaftsangestellten beschreiben nur, dass die Erhebung einer Extra-Gebühr für die schnellere Ausstellung erforderlich sei. Man wollte 200US$ (146€) pro Person von uns haben. Marc zückte jedoch seine Gebrochenes-Handgelenk-Karte und erklärte, er bräuchte dringende medizinische Behandlung in Luanda, weshalb man sich mit 150US$ (109,50€) pro Person zufriedenstellte. Zwei Stunden später hatten wir dann die Visa im Pass.

Erforderlich für den Antrag sind Kopien von allen Passseiten mit einem Visum oder Stempel sowie eine Kopie der Hauptseite, Kopie des Gelbfieberzertifikats, Kopie der Fahrzeugpapiere, Kopie des Carnets, 2 Passfotos sowie ein Erklärungsschreiben, weshalb man sein Visum in Matadi beantragt mit ungefährer Reiseroute in Angola. Wichtig zu erwähnen ist, dass bei Paaren trotzdem jeder ein individuelles Anschreiben verfasst!

 

Empfohlene Campingplätze (Preise für 2 Personen mit einem 4×4):

 

Convent, Matadi – S5 49.908 E13 27.659

Camping im Innenhof bei den freundlichen Nonnen, Dusche und Toilette, nah beim Angolanischen Konsulat

Man wollte 20US$/Nacht (14,60€) von uns haben, doch wir handelten den Preis auf 10US$/Nacht (7,30€) herunter